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Hippocampus fuscus

Art

H.fuscus-adulte-Farbformen Meerwasser-Lexikon

Lateinischer Name:

Hippocampus fuscus

Deutscher Name:

braunes Seepferdchen

Synonym(e):

Geographische Herkunft:

Rotes Meer, Indischer Ozean

Name des Züchters:

Wolfgan Mai

Kontaktadresse:

Berichtsdatum:

20.06.2004

Zuchtdatum:

20.05.2004   54 Junge wurden im Aufzuchtbecken freigesetzt

Zuchtpaar

Herkunft:

Wildfang   ()        Nachzucht   (X)        Unbekannt   ()

Geschlecht:

male

female

Alter (Jahre):

4 Jahre

Zeit im Aquarium (Jahre) :

4 Jahre  4 Jahre

Größe (mm):

Geschlechtsunterschiede:

 Männchen mit Bauchtasche

Futter Zuchtpaar:

 Frostmysis und  -artemia 3 x tägl. immer mit 5 Tropfen Multisanostol vitaminisiert

Beleuchtungsart und –zeit:

 Leuchtstofflampen, 8 Std. Nachtruhe

Temperatur (°C):

 25

Filtration:

 Großer 1,8 m Sander Abschäumer, 2 Stück 1,2 m Abschäumer (Eigenbau), Alle werden nur mit Holzauströmer betrieben!

400 Liter Biofilter mit zusätzlich 12 Tropfschubladen, 2 Stück 15 Liter Methanolnitratfilter

Wasserzusätze:

keine

Angabe der wichtigsten Wasserwerte:

Nitrat 15 mg, Phosphat 0,1 mg, PH 8,3

Kommentare:

Filteranlage ist so groß dimensioniert, weil daan ein 2400 Liter Aquarium plus 300 Liter Seepferdchenbecken betrieben wird.

Laichvorgang

Aktivitäten vor dem Ablaichen:

Umfärbung in hellbeige mit schwarzen Linien an Brust und Rückenkamm sowie das für Seepferdchen typische ‚Tanzen'. 

Zeit des Laichbeginns:

 Ganztägig; sobald Sichtkontakt besteht, kann es zum Anbalzen und zur Paarung kommen

Beschreibung des Ablaichplatzes:

Während der Aufstiegsphase beim Balztanz. Eiübergabe in die Bauchtasche des Männchens

Frequenz des Ablaichens:

alle 18 - 20 Tage

Beschreibung, Größe der Eier (mm):

1,2 mm

Ungefähre Menge der Eier:

je nach Alter der Tiere 40 - 200 Eier

Eiveränderungen / Entwicklung:

-/-

Inkubationszeit / Entwicklungszeit:

Die voll entwickelten Jungen werden nach 14 Tagen aus der Bauchtasche entlassen.

Kommentare:

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Fischlarve

Schlüpfzeit:

Nach 14 Tagen. Keine feste Tageszeit, meistens nachts.

Größe der geschlüpften Larve (mm):

ca. 8 mm

Eidottersack vorhanden:

nein

Dottersack reicht ca. (Tage):

-/-

Beschreibung der geschlüpften Larve:

voll entwickelt

Kommentare:

Die Jungen fressen sofort und sollten auch spätestens 4 Stunden nach dem Freisetzen mit angereicherten Artemia gefüttert werden.

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Larvenaufzucht

Überführungsart ins Aufzuchtbecken:

Männchen mit praller Bruttasche schon am 14. Tag nach der Eiübergabe in das Aufzuchtbecken setzen 

Aufzuchtbeckengröße:

2-3 Liter fassendes selbst gebautes Plexi-Einhängebecken mit gegenüberliegenden eingeklebten Artemiasieben. Eine Seite 150µ, gegenüberliegende Seite 350-500µ 

Seiten des Beckens abgedeckt:

nein

Beleuchtungsart und -zeit:

Leuchtstoffröhre 8 Stunden Nachtruhe

Art der Filterung:

Keine. Die Beckenströmung reicht aus um eine leichte Zirkulation im Aufzuchtbecken zu erreichen. Je nach Drehung des Einhängebeckens und Durchströmungsrichtung der Artemiasiebe kann man dann 1-2 Stunden nach jeder Fütterung die alten nicht gefressenen Artemia entweichen lassen. 

Wassertemperatur (°C):

23

Wasserzusätze:

-/-

Verwendetes Aufzuchtfutter:

Frisch geschlüpfte und dann im Kühlschrank angereicherte Artemia. Nach einigen Tagen auch Anreicherung größerer Artemia nach der Flaschenmethode. 

Entwicklungsstadien der Larven:

-/-

Ungefähre Überlebensrate (in %):

95%
Einzige Voraussetzung: keine toten Artemia verfüttern und peinliche Sauberkeit im nicht zu großen Aufzuchtbecken.

Kommentare:

Im Aufzuchtbecken sollen außer ein aus 3 mm PVC-Schweißstäben gebautes Halterost keine Dekorationsgegenstände sein. Das Rost bzw. Gitter dient sowohl dem Männchen wie auch danach den Jungen als Haltepunkt. Trotz guter Wasserdurchströmung durch die Artemiasiebe setzt sich natürlich Kot am Bodengrund ab. Der kann durch absaugen mit einem Luftschlauch oder kräftiges eintauchen und ziehen des Einhängebeckens größtenteils durch das 350µ Artemiasieb ausgespült werden. Nach Bedarf (alle 3-4 Tage) werden die Fohlen mit einem Kaffeesieb herausgefangen und kurzfristig in einem Glas oder ähnliches gehältert. Dann kann der Rost und der Einhängekasten mit einer Bürste und heißem Wasser gereinigt werden. Nicht vor der 12. Lebenswoche in größere Aquarien setzen. Dort kann man die für gutes Wachstum notwendige Futterdichte nicht realisieren! 

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